Notfall im Kuscheltier-Krankenhaus!
Besuch im Teddybärkrankenhaus der Universitätsklinik Leipzig
"Ich glaube, mein Kuschelhund hat sich das Bein gebrochen!", erzählt der 6-jährige Robin ganz aufgeregt.
Das wird er heute erfahren, denn ein ganz besonderer Ausflug führte unsere Kinder in das Teddybärkrankenhaus der Universitätsklinik Leipzig. Im Mittelpunkt standen dabei nicht die Kinder selbst, sondern ihre liebsten Begleiter: ihre Kuscheltiere. Gemeinsam wurden die kleinen Patienten dort von Medizinstudenten untersucht, behandelt und liebevoll versorgt.
Das Teddybärkrankenhaus verfolgt ein wichtiges Ziel: Kindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärzten, Krankenhäusern und medizinischen Untersuchungen zu nehmen. Durch das aktive Mitmachen erleben sie, wie ein Krankenhaus funktioniert und dass Ärztinnen, Ärzte und medizinisches Personal da sind, um zu helfen.
An sechs verschiedenen Stationen konnten die Kinder mit ihren Kuscheltieren den Ablauf einer Behandlung kennenlernen. Zunächst wurden die kleinen Patienten gründlich untersucht. Anschließend ging es – je nach “Krankheit” – zum Röntgen, zum Impfen, in die Apotheke oder in den OP-Saal. Überall erklärten engagierte Medizinstudenten kindgerecht und mit viel Geduld, was gerade passiert und warum die einzelnen Behandlungsschritte wichtig sind. Ob ein gebrochener Teddybärenarm, Bauch-, Kopfschmerzen oder Fieber – für jedes Problem wurde eine passende Lösung gefunden. Am Ende waren alle kleinen Patienten bestens versorgt und konnten erleichtert wieder mit nach Hause genommen werden. "Mein Kuschelhund hat jetzt einen Gips und muss zwei Tage im Bett bleiben!", sagt Robin und ist froh, dass es seinem Hund bald besser gehen wird.
Für unsere Kinder war dieser Besuch ein spannendes und lehrreiches Erlebnis. Sie konnten selbst Fragen stellen, aktiv mithelfen und einen positiven Einblick in den Alltag eines Krankenhauses bekommen.